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Mentaltipps

01.04.2012    |

Fünf Tipps für schnelle Entspannung im Büro

Entspannung ist immer gut und meistens auch dringend zwischendurch notwendig, um den Kopf wieder frei für neue und/oder schwierige Aufgaben zu bekommen. Gönnen Sie sich z. B. als Belohnung nach Erledigung einer Aufgabe eine kurze Entspannungsübung, um wieder erholt und frisch ans Werk zu gehen!

Der Blick in die Ferne
Durch die Arbeit am Computer ist der Blick ständig auf dem Bildschirm fokussiert. Wenden Sie Ihren Blick regelmäßig weg vom Bildschirm Richtung Fenster und suchen Sie sich einen Punkt in der Ferne. Was ist das Weiteste, das Sie mit bloßem Auge erkennen können? Wandern Sie mit den Augen den Horizont entlang. Das wirkt beruhigend und entspannt auch die Augen!

Bewegung tut gut
Stehen Sie immer wieder auf, wenn Sie lange Zeit im Bürostuhl sitzend verbringen. Sei es nur auf ein kurzes Schwätzchen mit der Kollegin bzw. dem Kollegen. Als Entspannungseffekt hilft ein wenig zu plaudern, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Nutzen Sie auch die Mittagspause für Bewegung. Raus aus dem Büro in die frische Luft!

Düfte entspannen
Bestimmte Düfte tragen erheblich zur Entspannung bei. Dazu ein paar Tropfen ätherisches Öl (z. B. Lavendel, Eukalyptus) auf das Taschentuch geben und dann ein paar tiefe Atemzüge mit dem Taschentuch vor der Nase.

Eine Tasse Tee
Es muss nicht immer Kaffee sein. Genussvoll eine Tasse Tee trinken wirkt sehr beruhigend. Es kann sogar zu einem richtigen Entspannungs-Ritual gemacht werden.

Strecken und recken Sie sich
Strecken Sie Ihre Arme, Ihren Oberkörper und Ihre Füße einmal so richtig durch! Das lockert die Muskulatur und kann Verspannungen lösen. Gähnen Sie dabei, denn auch gähnen wirkt entspannend!

Tipp von Mag. Verena Haas,
Klinische und Gesundheitspsychologin im Moorheilbad Harbach.

01.01.2012    |

Mut zur Unerreichbarkeit

Durch die modernen Kommunikationsmöglichkeiten wie Handy, E-Mail, Internet, usw. sind wir 24 Stunden, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr erreichbar. Durch den Fortschritt der Technik sind Pausen, die sich früher im Alltag von selber ergeben haben, heute praktisch verschwunden. Früher hat die Antwort auf einen Brief zumindest eine Woche gedauert. Heute wird so mancher schon nervös, wenn nicht innerhalb einer Stunde eine Antwort auf dem E-Mail-Account eingegangen ist! Wir können jetzt 24 Stunden arbeiten und uns ebenso Informationen besorgen („googeln“). Pausen ergeben sich keine mehr beziehungsweise nur im geringen Maße.

Wenn wir heute eine Pause haben wollen, so müssen wir uns bewusst dazu entscheiden. Wenn ich immer und überall erreichbar bin, bin ich zwar am neuesten Stand einer Entwicklung, aber zu welchem Preis? Ich bin ein Getriebener, der sich um seine Erholung, um Ruhe und Muße bringt. Mit dem Erfolg, dass irgendwann gar nichts mehr geht - Burnout.

Neue Techniken brauchen eine neue Kultur in ihrer Anwendung. Dort wo es keine Grenzen mehr gibt, muss ich mich selber zu Grenzen entschließen. „Bitte nicht stören“ heißt heute: Handy und Laptop abschalten!

Überlegen Sie und bestimmen Sie, wann Sie erreichbar sein wollen und wann nicht. Erst wer zu einem Nein fähig ist, kann auch wirklich Ja sagen. Wer Mut zur Unerreichbarkeit zeigt und sich gut erholt, ist danach wieder leistungsfähig.

Tipp von Mag. Alexander Urtz,
Klinischer und Gesundheitspsychologe im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs

12.10.2011    |

Das tägliche Leben – Freude oder Belastung?

Kennen Sie das auch, wenn Gereiztheit, chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Freudlosigkeit oder auch Versagensängste die Lebensqualität beeinträchtigen? Wenn diese oder ähnliche Symptome gehäuft auftreten und Sie dadurch das tägliche Leben vermehrt als Belastung wahrnehmen, ist es wichtig frühzeitig zu handeln. Nur so kann verhindert werden, dass aus einer vorübergehenden Situation- die wahrscheinlich jeder einmal erlebt – eine chronische Krankheit wird.

Sowohl bei Burnout als auch bei Depression ist fachliche Hilfe unumgänglich. Suchen Sie Ihren Arzt, einen Facharzt oder Psychotherapeuten auf und nehmen Sie Unterstützung an.

Es gibt verschiedene Angebote, das Lebens.Resort Ottenschlag bietet zum Beispiel private Vorsorgeprogramme und Rehabilitationsaufenthalte. Ein interdisziplinäres Therapeuten-Team begleitet Sie dort mit persönlichen Gesprächen, um die Ursachen zu beleuchten, Veränderungen einzuleiten  und zeigt Ihnen Wege zu mehr Lebensqualität.

Tipps für ein freudvolles Leben

  • Nehmen Sie sich Zeit für Entspannung und Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse
  • Bewegung und Natur bringen wieder Lebendigkeit und ein erweitertes Blickfeld
  • Sprechen Sie mit Menschen aus Ihrem Umfeld - ein ehrlicher Austausch ist sehr hilfreich
  • Fühlen Sie sich nicht schuldig, wenn Sie ihre Grenzen erreicht haben


Tipp von der Expertin Andrea Kollwig, Psychotherapeutin im Lebens.Resort Ottenschlag.

01.10.2011    |

Mentaltipps für Ihren Alltag

Der Alltag bringt oft eine Menge Stress mit sich. Ob im Berufs- oder Privatleben. Dieser kann aber durch eigenes Zutun reduziert werden, indem Sie Ihre Bedürfnisse sowie Ihre Umwelt bewusst wahrnehmen.

 

  • Achten Sie bewusst auf die kleinen Dinge des Lebens!
    Die wärmenden Strahlen der Sonne, das Vogelgezwitscher, eine nette Unterhaltung, ein Lächeln am Morgen. Diese Dinge werden meist nicht beachtet, weil wir das Hauptaugenmerk oft auf materielle Sachen legen (Urlaub, Auto,…).
  • Schließen Sie den Tag positiv ab!
    Erinnern Sie sich an eine oder auch mehrere Situationen, die Ihnen Spaß gemacht, Freude bereitet oder gut gelungen ist/sind.
  • Seien Sie stolz auf Geleistetes!
    Freuen Sie sich über kleine Erfolge, denn sie sind häufiger als die großen und seien Sie stolz darauf. Klopfen Sie sich hin und wieder selber auf die Schulter und lassen Sie das Ereignis dabei noch einmal gedanklich geschehen.
  • Räumen Sie auf!
    Arbeitsplatz, Schreibtisch, Wohnzimmer, Kasten,… Entsorgen Sie Überflüssiges und befreien Sie sich von Ihren Altlasten.
  • Lassen Sie Farbe ins Leben!
    Schaffen Sie sich in Ihrem Alltag Farbe. Frische Blumen auf dem Schreibtisch, eine Obstschale mit Früchten in der Küche oder ätherische Öle im Wohnzimmer stimmen fröhlicher und hellen die Stimmung auf.
  • Unterbrechen Sie unangenehme Gedanken!
    Zählen Sie von eins bis hundert. Bleiben Sie in Ihrer Aufmerksamkeit bei der jeweiligen Zahl und lassen Sie sich nicht durch Gedanken ablenken. Sobald dies geschehen ist, beginnen Sie wieder bei eins.
  • Freunden Sie sich mit Ihrem „Inneren Schweinehund“ an!
    Er hilft Ihnen sich vor Überlastung und Überforderung zu schützen. Lassen Sie ihn aber nicht immer gewähren, sondern setzen Sie sich auch durch.
  • Fehler sind menschlich und erlaubt!
    FEHLER = HELFER; Lernen Sie aus Ihren Fehlern. Sehen Sie sie als Voraussetzung für Ihr persönliches Wachstum und Ihre Entwicklung.


Tipp von Frau Mag. Renate Lipp,
Gesundheitspsychologin im Lebens.Resort Ottenschlag.

01.07.2011    |

Achtsamkeitsübung

Oft sind wir in Gedanken schon beim nächsten Termin, sorgen uns um die Zukunft oder beschäftigen uns mit Missgeschicken aus der Vergangenheit. Dies führt meist zu Stress und Angst.

Um unseren Geist wieder in die Gegenwart zurückzuholen, die Genussfähigkeit zu steigern und besser entspannen zu können, kann man jederzeit eine Achtsamkeitsübung in den Alltag einbauen: Beim Spazieren gehen, beim Essen, beim Putzen,....

Konzentrieren Sie sich auf den Moment:
- Was können Sie hören?
- Was können Sie riechen?
- Was können Sie sehen?
- Was können Sie spüren?
- Was können Sie schmecken?

Re-aktivieren Sie Ihre Sinne und entdecken Sie, was Ihnen sonst vielleicht verborgen geblieben wäre!

Tipp von Mag. Verena Haas,
Klinische und Gesundheitspsychologin im Moorheilbad Harbach.

01.04.2011    |

Dankbarkeit

Die Droge unserer Zeit ist der Erfolg, natürlich mit dem Versprechen, dass er glücklich macht. Doch wem geht es mit dem Erfolg nicht so, wie mit den Wünschen?

Es gibt auch andere Wege, die zu Glück und Zufriedenheit führen. Einer davon ist Dankbarkeit. Keine besonders Zeitgeist konforme Eigenschaft, aber eine, die schnell Wirkung zeigt.

Betrachten Sie einmal Ihre Umgebung. Einfach nur betrachten. Was sehen Sie? Vielleicht ein Fenster? Einen Wasserhahn?
Eine Lampe? Einen PC? …

Und nun üben Sie Dankbarkeit. Sagen Sie zu sich: 
- Ich bin dankbar, dass Wasser aus der Wasserleitung fließt.
- Ich bin dankbar, dass jemand für ein Fenster und eine Lampe gesorgt hat.
- Ich bin dankbar, für das Licht in meinem Zimmer.
- Ich bin dankbar, dass ich einen PC benutzen kann. Wie viele Menschen sind daran beteiligt, dass ich jetzt einen PC benutzen kann? 
- Ich bin dankbar für die Luft, den Tag, das Leben.

Wie ist es jetzt? Spüren Sie ein etwas mehr an Zufriedenheit? Eine Spur von Glück?

Dankbarkeit richtet den Blick auf das was wir schon haben.
Zufriedenheit und Glück sind die natürliche Folge.

Halten Sie kurz inne und üben Sie Dankbarkeit. Es wird Ihr Leben verändern.

Tipp von Herrn Mag. Alexander Urtz,
Gesundheitspsychologe im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs.

01.01.2011    |

Entspannungstipps für die kalte Jahreszeit

Sorgen Sie für Farben in Ihrem Umfeld!
Trübes Wetter ist kein Grund um Trübsal zu blasen. Bringen Sie z. B. mit frischen Blumen, bunten Bildern oder einer Obstschale mit Orangen, Äpfel, usw. Farbe in Ihre Umgebung. 

„Energievernichter“ meiden!
Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen gut tun, die Sie inspirieren, stärken und Ihnen Liebe schenken. Seien Sie aufmerksam und achten Sie darauf, in wessen Gegenwart Sie sich besser oder weniger gut fühlen.

Die Sinne verwöhnen!
Hören Sie Musik, genießen Sie wohlriechende Düfte, verwöhnen Sie sich mit Ihrer Lieblingsspeise. 15 Minuten können Sie schon dazu bringen den Stress hinter sich zu lassen und abzuschalten.

Tipp von Frau Mag. Renate Lipp,
Psychologin im Lebens.Resort Ottenschlag.

30.11.2010    |

Tipps für eine erholsame Weihnachtszeit

Es heißt, der Advent ist die stillste Zeit des Jahres. Die
Realität sieht aber bei vielen anders aus: Geschenklisten schreiben und vorweihnachtlicher Einkaufsstress in überfüllten Geschäften, Weihnachtsfeiern und Adventmärkte besuchen und natürlich die Wohnung mit einem traditionellen Weihnachtsputz auf Vordermann bringen.

Unsere Gesundheitspsychologin Mag. Renate Lipp hat
folgende „Anti-Stress-Tipps“:
 
• Erstellen Sie bis spätestens zwei Wochen vor dem Fest eine Checkliste um nichts Wichtiges zu vergessen.
• Vermeiden Sie Last-Minute Aktionen, nehmen Sie sich lieber einen Tag für Besorgungen frei.
• Machen Sie nicht alles alleine, geben Sie auch Arbeiten an Familienmitglieder ab (zB Baum schmücken).
• Beschließen Sie gemeinsam in der Familie die Anzahl der Geschenke zu reduzieren oder gönnen Sie sich etwas gemeinsam (zB ein Musicalbesuch, einen Ausflug)
• Machen Sie sich nicht durch zusätzliches Putzen verrückt
• Haben Sie nicht zu hohe Erwartungen an das Weihnachtsfest - es muss nicht immer alles perfekt sein - Hauptsache gemütlich!
 
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen stillen und besinnlichen Advent,
in dem auch Zeit bleibt auf die eigenen Bedürfnisse zu hören!

01.10.2010    |

Tipp zur Steigerung des Selbstbewusstseins

Jorge Bucay schreibt in seinem Buch "Komm, ich erzähl dir eine Geschichte" von einem Zirkuselefenten, der an einem winzigen Stück Holz angekettet ist. Anfangs versucht er immer wieder, sich von der Kette zu befreien. Irgendwann gibt er jedoch in dem Glauben, es nicht zu können, auf.

Auch wir Menschen denken, manche Dinge nicht zu können. Im beiligenden PDF finden Sie einen hilfreichen Tipp, um Ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

Tipp von Mag. Kerstin Pöll,
Psychologin im Lebens.Resort Ottenschlag.

01.07.2010    |

Die Kraft der Gedanken - lassen Sie sich inspirieren...

Arthur Gordon lässt uns in einer kleinen Geschichte mit dem Titel „The Turn of Tide“ („Gezeitenwechsel“, im wörtlichen und übertragenen Sinn) an der wundervollen, sehr intimen Erfahrung seiner eigenen spirituellen Erneuerung teilhaben. Sie erzählt von einer Zeit in seinem Leben, als er das Gefühl bekam, dass alles fade und abgestanden war. Seine Begeisterung schwand, er brachte nichts Vernünftiges mehr zu Papier. Und es wurde von Tag zu Tag schlimmer.
Schließlich beschloss er, sich von einem Arzt helfen zu lassen.

Tipp von Mag. Alexander Urtz,
Psychologe im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs.

Lesen Sie mehr im beiliegenden PDF.

01.07.2010    |

Positives Denken

Hierbei geht es nicht darum alles positiv zu betrachten, sondern es geht darum positive Anteile des Lebens, der eigenen Person angemessen wahrzunehmen und eventuell zu erweitern.

Tipp von Mag. Adriana Ciocea,
Psychologin im Herz-Kreislauf-Zentrum Groß Gerungs.

Lesen Sie mehr im beiliegenden PDF.